Individualleistungen/ DXA-Knochendichtemessung

Was ist Osteoporose ?

Osteoporose bedeutet einen verstärkten Abbau der Knochenmasse. Dadurch verringert sich die Knochendichte und die Stabilität nimmt ab. Die Gefahr plötzlicher Knochenbrüche kann stark erhöht sein. Schon leichte Stürze können bei Menschen, die - häufig ohne es zu wissen - unter Osteoporose leiden, zu den gefürchteten Wirbelkörperbrüchen oder Oberschenkelhalsfrakturen führen.

Wer kann betroffen sein ?

Osteoporose tritt häufig bei Frauen nach den Wechseljahren und im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind heute etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr betroffen.

Einige Risikofaktoren sind:

  • familiäre Belastung
  • Geschlecht
  • früher Eintritt der Regelblutung
  • Untergewicht
  • übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum
  • Beweguungsmangel
  • medikamentöse Behandlung z.B. mit Kortison

 

Wie wird Osteoporose diagnostiziert ?

Osteoporose wird häufig als schleichende oder stille Erkrankung bezeichnet. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, frühzeitig einen Knochemasseverlust nachzuweisen. In einem herkömmlichen Röntgenbild fällt erst ein Knochenmasseverlust von mehr als 30% auf.

Die in unserer Praxis angebotene DXA-Knochendichtemessung ist die zur Zeit einzige sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als auch von der DGO (Deutsche Gesellschaft Osteologie) anerkannte Messmethode zur Diagnose der Osteoprose. Dabei wird mit Hilfe einer speziellen Röntgentechnik eine sehr geringe Röntgenstrahlung durch den Körper geschickt, um den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen.

Was erwartet mich mich bei der DXA-Knochendichtemessung ?

Das Gerät sieht wie eine große Untersuchungsliege aus. Die Untersuchung selbst dauert ca. 10 Minuten, dabei können Sie normal ruhig atmen. Das Auswertungsprogramm kann unterscheiden, wieviel Knochenmineralgehalt vorhanden ist.

Das Ergebnis wird mit dem so genannten T-Wert beschrieben. Der T-Wert beschreibt die (standardisierte) Abweichung vom Mittelwert einer gesunden 30-jährigen Frau. Nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt eine Osteoporose dann vor, wenn der Knochenmineralgehalt um mehr als –2,5 Standardabweichungen vom Mittelwert einer 30-jährigen Frau abweicht (T-Wert unter  -2,5).

Wann muss eine Osteoporose behandelt werden ?

Das Ergebnis der Knochendichtemessung sagt etwas über das Frakturrisiko im Vergleich zu einem normalen Knochen im Altersvergleich aus. In einem persönlichen Arzt-Patienten-Gespräch wird nach der Messung entschieden, ob weitere Untersuchungen (Blutentnahme, Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule) notwendig sind und Empfehlungen bezüglich Ernährung, Bewegungsverhalten und mögliche medikamentöse Behandlungen gegeben.

 

 

 

 

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